[Werbung| Rezensionsexemplar].

Yuri, eine junge Studentin, ist mit ihrer Freundin auf einer Party. Sie ist hübsch und bekommt entsprechende Einladungen. Ein „Nein“ reicht an der einen oder anderen Stelle leider nicht und Yuri setzt sich durch. In einer brenzligen Sitzuation kommt Oya, das Oberhaupt des Oya-Clans der Yakuza, ihr zur Hilfe. Fürsorglich umwirbt er sie und gewinnt ihr Herz.

Frisch verliebt und völlig benebelt

Ach Gott, wie schön es ist, frisch verliebt zu sein und was man da alles so für verrückte Dinge tut. Und wie fernab man manchmal von der Realität ist. Genau dieses Gefühl zeigt Yuri wunderbar. Sie lässt sich sehr schnell auf Sex ein und sagt früh „Ich liebe dich“. Aber mal ehrlich. Wer von uns war noch nie komplett verliebt und emotional benebelt? Küsse und Schüsse schafft eine schöne verliebte Welt.

Oya als Gentleman

Ich finde es schön, dass Oya wirklich ein Gentleman ist. Er umwirbt Yuri, sorgt sich um sie und behandelt sie unglaublich liebevoll. Gleichzeitig war mir dieses ganze Betüddeln stellenweise schon fast etwas zu viel. Trotzdem passt es irgendwie zu seiner Art und zeigt, wie ernst er seine Gefühle meint.

Auch Yuri selbst zeigt in seiner Gegenwart eine ganz andere Seite. Die starke Frau, die sich eigentlich allein wehren kann und offen sagt, was sie denkt, wird plötzlich weich, süß und teilweise fast naiv. Gerade dieser Kontrast macht sie für mich aber auch unglaublich sympathisch.

Überdramatisch, aber nachvollziehbar

Klar, vieles ist etwas überdramatisch dargestellt. Aber genau das zeigt eben auch, wie Menschen werden, wenn sie lieben: sanfter, verletzlicher und manchmal fast kindlich. Und ja – ich weiß leider ganz genau, wovon ich spreche xD.

Die Geschichte lebt stark von diesen emotionalen Momenten und davon, wie offen die Beziehung zwischen den beiden dargestellt wird. Statt ewiger Missverständnisse oder künstlicher Dramen bekommt man hier eine Beziehung, die ziemlich klar definiert ist. Das fand ich ehrlich gesagt sehr angenehm.

Leichte Romance mit Wohlfühlfaktor

Man sollte hier definitiv einen Romance-Titel erwarten – inklusive einiger angedeuteter expliziter Szenen. Wer eine tiefgründige Mystery- oder Yakuza-Story sucht, wird bisher vermutlich nicht komplett auf seine Kosten kommen. Dafür bekommt man aber eine angenehm leichte, fluffige und romantische Geschichte, die sich unglaublich entspannt lesen lässt.

Ich mochte den Band wirklich sehr gern. Er liest sich schnell weg, macht Spaß und hinterlässt einfach ein warmes Gefühl. Vor allem die Dynamik zwischen Yuri und Oya funktioniert für mich richtig gut. Es ist keine typische Shojo-Geschichte mit zwanzig Missverständnissen, sondern eher eine etwas andere Lovestory, bei der die Beziehung klar im Mittelpunkt steht. Und genau das macht für mich den Reiz aus.

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