Rezension

Kalte Haut – Martin Krist (Neuauflage)

Mit einem Schmunzeln streckte der Mann die Hand nach dem Kind aus. Liebevoll strich er ihm übers Haar. »Und tot bist du«, flüsterte.

Berlin wird von einer Mordserie erschüttert. Der Täter stellt Filme ins Internet, auf denen zu sehen ist, wie er seine Opfer quält. Dann lockt er Journalisten zu den Leichen. Vieles deutet auf einen Zusammenhang mit den Ausländerhetzkampagnen des Innensenators hin.
Kommissarin Sera Muth und ihr Ermittlungsteam ziehen den Polizeipsychologen Dr. Babicz hinzu. Diesem kommt das Vorgehen des Täters vertraut vor. In den USA hatte er bei der Überführung eines Mörders mitgewirkt, der seine Opfer bei lebendigem Leib häutete. Ist der »Knochenmann« zurück?

Wenn man bisher keinen Thriller von Martin Krist gelesen hat, verpasst man was

Es war ein sehr spannendes Wochenende bei mir. 
Im Sinne von Büchern jedenfalls, denn mal wieder konnte ich mich von einem Krist-Thriller nicht los reißen. Heute erscheint “Kalte Haut” in der Neuauflage, mit einem Cover, dass ich übrigens besser finde als das Alte.  
Das ich mal einen so guten Thriller weg lege, passiert selten. Ich habe das Buch wirklich nur zur Schlafenszeit weg gepackt. 
Wie bei Martin gewohnt, verbinden sich mal wieder alle Fäden am Ende. Jedes Mal nehme ich vor, dass ich wirklich auf jedes Detail achte, damit ich diesmal nicht überrascht bin. Und ich dachte ich habe wirklich auf alles geachtet. Lasst euch gesagt sein: Ich war mal wieder überrascht und wurde von dem Gegenteil überzeugt. Ich hatte etwas übersehen. 
Etwas, was mir zwar bewusst aufgefallen ist, aber auf die Lösung bin ich trotzdem nicht gekommen. 

Ja, ein Krist Thriller lohnt sich immer. Es ist extrem gut geschrieben, spannend mit den richtigen Spannungsbögen und der Autor ist dem Leser immer einen Schritt voraus. Genau wie in diesem Fall der “Knochenmann” der Polizei. 

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