Manga/Anime Rezension

„Akamatsu & Seven“ von Shoowa & Hiromasa Okujima

[Werbung * Rezensionsexemplar]. „Akamatsu & Seven“ von Shoowa & Hiromasa Okujima Erschienen bei Kazé. Abgeschlossen in 3 Bänden

Darum geht es:

Akamatsu ist voller aufgestauter Wut und sucht eine Möglichkeit diese los zu werden. Praktisch, dass er hierbei auf Seven, einem durchtrainierten jungen Kerl trifft, mit dem er sich prügeln kann. Als Akamatus raus findet, dass Seven obdachlos ist bietet er ihm an vorüber gehend bei ihm zu wohnen. Für genau 3 Monate, bis dieser genug Geld hat. So führen die beiden einen Haushalt zusammen und es kommt wie es kommen muss: sie verlieben sich ineinander.

Im Laufe des Zusammenlebens erfährt Seven warum Akamatsu allein lebt und seine Mama nur ab und an was zu Essen vorbei bringt. Aber auch Seven hat eine unschöne Vergangenheit.

Akamatsu & Seven – Ein Boyslove mit Shonen Zeichenstil

Meine Meinung:

Am Anfang war ich stutzig: Ein Shonen Zeichenstil in Kombination mit einer Boyslove Story? Kann das gut gehen? Und ob! Diese dreiteilige Reihe war mit Spannung, Liebe, Humor und Drama bestückt. Alles was das Herz und eine Geschichte brauchen.

Zu Beginn hatte ich Sorge, dass der Yakuza Einschlag der Story ein unnötiges Drama geben. Weiterhin fand ich Akamatsu als Charakter seltsam. Ich empfand ihn anfangs zu draufgängerisch. Letztlich zeigte all das für mich, dass jeder Mensch seine Vergangenheit hat und das man in einer Partnerschaft damit umgehen können muss. Ich entdeckte bei Akamatsu jemanden, der sich nicht wahllos prügelt. Sondern sich jemanden sucht, der ihm überlegen ist.

Im Laufe der Geschichte mochte ich besonders das Zusammenleben der beiden. Es war so süß und irgendwie eine unbeschreiblich frische Dynamik. Ebenso witzig wie liebevoll. Der letzte Band hat der Story nochmal einen runden Abschluss gegeben. Persönlich hätte ich mir hier aber mehr von dem Miteinander der beiden gewünscht. Ich hätte absolut nichts gegen einen vierten Band. Die Dynamik der beiden war einfach so großartig und dadurch waren die alltägliche Dinge keine Sekunde langweilig.

Ich habe die Reihe sehr ins Herz geschlossen. Teilweise hatte ich gar nicht das Gefühl einen Boyslove zu lesen. Es war mehr wie sich zwei Menschen finden.

Ich empfehle diese Geschichte auch für Boyslove Einsteiger. Für jeden, der mal ins Genre schnuppern möchte und ebenso für jeden, der einen Hauch Yakuza mag. Man sollte hier allerdings keine komplette Yakuza Story erwarten.

Vielen lieben Dank an Kazé für das Rezensionsexemplar.

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