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German ComicCon Berlin – Das Wochenende

Guten Morgen ihr Lieben,

während ich noch (sicherlich total müde und gestresst) über die Frankfurter Buchmesse laufe, dürft ihr euch den Bericht über die ComicCon in Berlin durchlesen, den Nathi für mich geschrieben hat. Die  ComicCon, vorallem hier in Deutschland, ist eine Convention, die viele normale Congänger von der Organisation her nicht kennen. Es ist komplett anders aufgebaut und das hat Nathi auch direkt festgestellt.

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Nathi über die German ComicCon Berlin

Zu allererst sei gesagt, dass dies nicht meine erste Convention war. Ich war 2013 bereits auf einer reinen Supernatural Con von Rogue Events. Jeder, der bereits mal bei einer Con von Rogue war, weiß, dass diese nicht gerade das Organisationstalent sind. Erschreckenderweise musste ich feststellen, dass die GCCBerlin in vielerlei Hinsicht nicht besser war, dazu aber später mehr.

Wir kamen recht früh am Samstag an, da waren die Eingänge bereits voll. Viele Leute standen bis zur S-Bahn und ich war recht froh, dass wir als Presse die Möglichkeit hatten an einem separaten Eingang rein zu gehen und somit noch ein paar andere Impressionen zu erhalten, bevor die Hallen proppenvoll waren.

Unser erster Weg führte uns in die „Comic-Halle“, wo man viele Zeichner und Cosplayer antreffen konnte. Ich muss zugeben, am Samstag waren für mich nicht wirklich „gute“ Cosplays dabei. Hier und da waren welche, die mich wirklich umgehauen haben, zum Beispiel Harley Quinn, die ich auch auf Twitter gepostet habe.

Die Halle an sich war recht cool aufgebaut, auch wenn ein wenig unorganisiert. Leider waren nicht so viele Comics ausgestellt, wie ich es von einer COMIC CON erwarte. In mancherlei Hinsicht war für mich einfach der Eindruck da, dass es mehr auf Profit ausgelegt ist, als für den Spaß an sich.

Jede Menge Merch und Chaos hoch 10

german-comiccon6Letztendlich wurde aber fast jedes Fanherz gefüllt, man hatte viele verschiedene Merchandise Stände, die auch Merch zu Serien hatten, welche nicht direkt vor Ort durch Stargäste vertreten waren, was mich zur nächsten Halle bringt: Die Halle, in der die ganzen Stargäste sich aufhielten.

Und hier ging der Wahnsinn los. Menschenmassen, Reihen über Reihen und gar keine Möglichkeit, sich wirklich zu orientieren. Bevor wir zu den Stargästen sind, haben wir uns erst noch ein wenig umgesehen. Viele Zeichner hatten dort auch ihre Sachen ausgestellt und ich bin allgemein ein großer Fan von solchen Zeichnungen. Als ich auf eine Zeichnung von Sam und Dean getroffen bin, war ich in meinem persönlichen Fanhimmel (auch wenn leider die Augenfarbe von Dean nicht stimmte, was mich dazu führte, diese zwei Bilder nicht zu kaufen).

Die Mainstage, wo die Panels stattfinden sollten, war über zwei Eingänge zu erreichen, aber das Wort „Mainstage“ find ich passt nicht als Bezeichnung. Persönlich muss ich sagen, war nicht genug Platz eingeplant, es waren sehr wenig Plätze vorhanden, sodass Meike und ich uns gegen die Panels entschieden haben und lieber versuchten, ein paar Interviews mit den Stargästen zu machen.

Der Sonntag wird hoffentlich besser….

Was sich ebenfalls als schwerer herausstellte, als ich erwartet hatte. Aufgrund der unorganisierten Schlangenpolitik, war unklar, wer an welcher Stelle stand und wo man sich letztendlich hinstellen musste. Billie Piper war unmöglich zu sehen, geschweige denn ein Interview zu führen. Leider haben wir nicht alle vors Mikro bekommen, da Ellie Kendrick zum Beispiel keine geben durfte. Wir haben uns aber trotzdem erkundigt, wie sie denn Berlin findet und sie findet es bisher wirklich schön, wie fast jeder Stargast, der da war.

Nachdem Samstag überfüllt und ziemlich ereignislos war, aufgrund der fehlenden Koordination, sind wir relativ früh wieder abgedampft und hofften einfach, dass Sonntag ein wenig einfacher und organisierter laufen würde.

Doch ein paar Interviews für euch

Meine Gebete wurden anscheinend erhört, denn am Sonntag war tatsächlich weitaus weniger los und alleine die Schlangenpolitik wurde ein wenig überarbeitet. Die am Samstag fehlenden Ausschilderungen wurden provisorisch angepasst, die Leute wussten etwas mehr und konnten somit ein wenig mehr helfen.

Wir haben dieses Mal die erste Halle gleich in Anspruch genommen. Es lief einfacher, wir hatten auch die Möglichkeit mit einem Teil der Stargäste ein paar Interviews zu führen.

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Sylvester McCoy, bekannt aus Doctor Who und Herr der Ringe, haben wir gefragt, ob er mit dem riesen Erfolg von Doctor Who gerechnet hat. Natürlich nicht, hat er gesagt. Tennant, Smith und Capaldi sei zu verdanken, dass die Serie diese riesigen Erfolge feiern kann und er freut sich unheimlich darüber. Wir uns auch lieber Sylvester. Doctor Who gehört immerhin zu den tollen Serien unserer Generation und das obwohl sie schon seit über 50 Jahren ausgestrahlt wird.

Amanda Bears, Schauspielerin und Director bekannt aus “Eine schrecklich nette Familie” haben wir auch vor unser Mikro bekommen. 

Du bist sowohl Schauspielerin, als auch Director…
Nach „Eine schrecklich nette Familie“ habe ich mit dem Schauspiel aufgehört, also hat das Regie führen  mir meine zweite Karriere gegeben. Ich habe 6 Staffeln der Show gemacht und mache diesen Job nun seit 25 Jahren.

Was ist besser?
Es ist so unterschiedlich. Schauspielerei ist nur ein kleiner Teil vom großen Ganzen. Und ich hab als Direktor die Möglichkeit es komplett zu machen. Mehr Arbeit, weniger Geld. *lacht* Aber es ist kreativer.

Nach einem erfolgreichen Sonntag, der deutlich ruhiger und organisierter abgelaufen ist, sind wir jedoch wieder gefahren. Ich für meinen Teil mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Lachenden, weil es wirklich großartig war, die Stars zu treffen und ihnen auf den Zahn zu fühlen und ein paar Kleinigkeiten zu erfahren. Und mit einem weinenden, weil es vorbei ist.

Ein Abschlusswort und ein paar Tipps fürs nächste Mal

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Meine persönliche Meinung zur kompletten Con: alles in allem war sie „okay“ und ja, ich setze das in Anführungszeichen, weil mir einige Sachen tierisch quergeschossen sind. Unter anderem die Organisation der Veranstalter. Es gab Samstag noch immer keinen Hallen bzw. Lageplan, die Minions, die dort arbeiteten (welche aber allesamt nett waren und versuchten zu helfen, wo sie konnten) wurden nicht über die Abläufe oder Änderungen informiert. Die Mainstage war zu klein, die Akkustik nicht gerade berauschend. Auch fand ich es ein Unding, wie letztendlich die Minions auch hängen gelassen worden sind. Wir haben uns ein paar Mal mit ihnen unterhalten, sie meinten, sie haben selbst keine Infos. Als Großveranstalter in einer Hauptstadt, muss ich mit einem Andrang rechnen und auch die Organisation und Plätze entsprechend ausrichten.

Allgemein wurde mir aber auch zu wenig kontrolliert. Es erfolgte keine Taschenkontrolle, was bei einem Event in der Größe, gerade in Berlin und zur diesen turbolenten Zeiten, ein MUSS sind. Die fehlende Ausschilderung von der S-Bahn zur Messe hat mich ebenfalls verwundert. Auch, wenn es auf der Seite erklärt wird, reicht das für einen Nicht-Berliner nicht aus.

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Und was mache ich nun? Ich bereite mich auf die ComicCon Dortmund vor. Ich hoffe, dass ich dort einige von euch treffen werde. Warum? Weil ich mit dem Verlag in Farbe und Bunt dort einen Stand haben werde. Sucht meinen Banner, sucht unser Einhorn Karl-Heinz und findet raus, wie ihr ein Buchpaket und Funkos gewinnen könnt. Wir freuen uns auf euch.
Wart ihr in Berlin auf der Con? Oder kommt ihr doch lieber mich besuchen?

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2 Comments

  1. Huhu,
    klingt trotz deiner Meckerpunkte lustig – sollte ich doch evtl. mal besuchen.
    Liebe Grüße
    Elena

    1. Ich glaube es ist immer lustig irgendwo ^^ Solange man alles mit Humor nimmt und nicht erwartet, dass es rundum perfekt läuft 🙂

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