Grisha Teil 1
Rezension

Goldene Flammen (Legenden der Grisha, Band 1) von Leigh Bardugo

Grisha Teil 1 SchuberKlappentext:

Alina ist eine einfache Kartografin in der Ersten Armee des Zaren von Ravka. Jemand, der entbehrlich ist – ganz anders als ihr Kindheitsfreund Malyen, der erfolgreiche Fährtenleser und Frauenschwarm. Doch als Alina Mal bei einem Überfall auf unerklärliche Weise das Leben rettet, ändert sich alles für sie, denn sie findet heraus, dass sie eine Grisha ist, die über große Macht verfügt.

Alina wird ins Trainingslager der Grisha versetzt, der magischen und militärischen Elite Ravkas. Dort findet sie einen ganz besonderen Mentor: Den ältesten und mächtigsten der Grisha, der nur der »Dunkle« genannt wird und der schon bald ganz eigene Pläne mit Alina verfolgt.

 

Dem Hype nicht erlegen

Der erste Teil der Grisha-Trilogie und ich sind zumindest keine Freunde geworden. Den Großteil des Buches über war mir das Schicksal von Alina egal und ich habe mich ihr nie verbunden gefühlt. Außerdem kam es mir so vor, als hätte die Autorin in dem Buch zu viel gewollt. Manche Stellen werden viel zu oberflächlich behandelt, während plötzlich Handlungspunkte auftauchen, die so zuvor nie angedeutet wurden.

In Bezug darauf ist Alina meiner Meinung auch etwas leichtgläubig und hinterfragt zu wenig. Das trifft vor allem auf die zweite Hälfte des Buchs zu. Die zweite Hälfte hat mir auch die meisten Schwierigkeiten bereitet. Während nach der großen Offenbarung von Alinas Kräften anfangs nicht viel passiert, überschlagen sich dann die Ereignisse, sodass es mir fast zu viel war. Die Handlung von Grisha 1 hätte meiner Meinung nach für mehrere Bücher gereicht.

 

Spannende Welt

Da fällt es mir erstaunlich schwer, etwas zu finden. Ich finde die Welt interessant und hätte auch gerne mehr über die einzelnen Grisha erfahren. Daher hoffe ich, dass in den nächsten beiden Teilen noch mehr dazu geschrieben wird.

 

Fazit

Beim ersten Teil der Grisha-Trilogie ist es gut, dass ich den Schuber besitze. Sonst wäre ich mir nicht sicher, ob ich weiterlesen würde. Aber so gebe ich Alina nochmal eine Chance und hoffe, dass mich die weiteren Teile mehr überzeugen können.

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