American Royals
Rezension

American Royals – Wer wir auch sind von Nichole Chase

American Royals RegalKlappentext:

Du bist alles, was ich nicht bin. Und trotzdem will ich nur dich.

 

Die junge Madison will die Welt verändern und schießt dabei gern mal über das Ziel hinaus. Als sie nach einer Rettungsaktion in Polizeigewahrsam genommen wird, hat ihr Vater, der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, endgültig genug. Maddie muss Sozialstunden ableisten – ausgerechnet bei Jake Simmon. Der Sohn der Vizepräsidentin und sie könnten unterschiedlicher nicht sein, doch seit einem schweren Unfall ist Jake nicht mehr der perfekte Politikersohn, der er einmal war. Er merkt bald, dass Maddie und ihn mehr verbindet, als er zugeben wollte – auch wenn sie so tabu für ihn ist wie niemand sonst auf der Welt …

 

Willkommen in der Welt der politischen Elite

Als studierte Politikwissenschaftlerin kann ich nicht leugnen, dass ich mich dieser Fakt angezogen hat. Die Tochter des Präsidenten und der Sohn der Vizepräsidentin boten Potential für politische Verwicklungen, die ich immer interessant finde.

Für mich persönlich hätte dieser Gesichtspunkt eine größere Rolle spielen können. Aber ich denke für Leser, die nicht so Politikaffin sind, hat die Autorin das richtige Maß erwischt. So lässt sich sagen, dass die Geschichte zwar im Umfeld der amerikanischen Politik spielt, jedoch die Liebesgeschichte zwischen Jake und Madison klar im Vordergrund steht.

 

Ab dem ersten Moment verliebt

Das hatte ich schon lange nicht mehr. Die Kapitel wechseln sich in den Sichten ab und ich musste jeweils nur ein Kapitel lesen, um zu wissen, dass ich diese Protagonisten mögen würde.

Das Buch hat mir ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Ich habe mit den Charakteren mitgelitten und mitgefiebert. Vor allem Jake, der mit Kriegsverletzungen aus Afghanistan zurückkehrt, konnte problemlos mein Herz erobern. Er hat das Potential, mein neuer Bookboyfriend zu werden.

 

Ein schwieriges Thema im Mittelpunkt

Da das Hauptaugenmerk auf der Liebesgeschichte liegt, bleiben Jakes Erfahrungen aus dem Krieg nicht unerwähnt. Der Umgang mit seinem amputierten Bein und die Erinnerungen an den Unfall ist meiner Meinung sehr gut gewählt und wirkte zumindest für mich nie falsch. Auch gut fand ich, dass sich das alles nicht löst, nur weil plötzlich die Liebe seines Lebens auftaucht.

 

Fazit

Bis auf eine kleine Situation kurz vor Ende, die ich zu glatt gelöst fand, habe ich mich in American Royals verliebt. Das liegt vor allem an den Charakteren, die mich ab der ersten Seite für sich einnehmen konnten.

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