Rezension

Die Zeit der Verachtung – Andrzej Sapkowski

Ciri wird von allen Seiten gejagt. Auch Hexer Geralt kann sie nur mit Mühe schützen. Als er schwer verwundet wird, kann Ciri zwar fliehen, doch sie findet sich in einer entsetzlichen Wüste wieder – mit einem verirrten Einhorn als einzigem Gefährten.

Witcher Saga 2 – Ein Band 2 der sich sehen lassen kann

Die Zeit der Verachtung ist nicht mehr nur ein Intro, wie Band 1 sich ein wenig angefühlt hat. Es ist eher der Band, in dem man alle Charaktere besser kennenlernt. Sapkowski schafft es mit seiner Charakterzeichnung dem Leser die Möglichkeit zu geben, sich selber ein Bild zu machen. Selbst Gefühle für die einzelnen Menschen in diesem Buch zu entwickeln.

Trotz der typischen langsamen Erzählweise, die sich so ziemlich durch alle Bände zieht, kommt in Band 2 allerdings weniger Langeweile auf, als noch in Band 1. Alles scheint sich in diesem Buch zu ändern und es fühlt sich fast an, als wäre nun auch der Autor zu 100% in seiner Welt angekommen und möchte seinen Lesern einen genauen Einblick in diese geben. Es hat wirklich Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen. Es ist High Fantasy vom Feinsten.

Hinzu kommen einige Wendungen in diesem Buch, die jede Seite und jeden Dialog umso spannender machen. Im Gegensatz zu einigen anderen High Fantasy Werken wird hier wirklich wert auf Worldbuilding, Charakterentwicklung und auch Kampfsequenzen gelegt. Jedes Wort hat seinen gerechtfertigten Platz und es macht einfach Spaß die Originalwelt der Hexer Saga zu erkunden. Nicht wie die Netflix Serie die Vorgeschichte oder wie bei dem Spiel The Witcher: Wild Hunt was nach der eigentlichen Geschichte geschieht.  Für jeden Fan von Geralt of Rivia sind die Bücher also ein absolutes Muss.

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