Rezension

Love to Share – Beth O’Leary

Not macht erfinderisch: Tiffy braucht eine günstige Bleibe, Leon braucht dringend Geld. Warum also nicht ein Zimmer teilen, auch wenn sie einander noch nie begegnet sind? Eigentlich überhaupt kein Problem, denn Tiffy arbeitet tagsüber, Leon nachts. Die Uhrzeiten sind festgelegt, die Absprachen eindeutig. Doch das Leben hält sich nicht an Regeln …

Beth O’Leary in Bestform?Trot

Was soll ich sagen. Dieses Buch sprang mir immer und überall entgegen und auf mehrere Empfehlungen, habe ich es mir gekauft. Die Idee der Autorin fand ich wirklich gut. Und auch mit Tiffy kam ich super klar. Doch dann kam Leon. Und die Art und Weise, wie Beth O’Leary Leons Teile geschrieben hat… Haben mich jedes Mal aus dem Lesefluss gerissen, mir die Stimmung versaut und die Lust aufs Buch genommen.
Ja, ich habe schon verstanden, dass Leon anders denkt als die meisten. Das ist auch okay so. Nur kam ich mit der Umsetzung absolut nicht klar. Leon ist halt sehr speziell, arbeitet in einem Hospiz, sein Bruder ist im Gefängnis… Sein Leben ist kein leichtes, sagen wir das mal ehrlich. Trotzdem… Ich wollte seine Teile einfach nie lesen.

Daher verstehe ich auch den Vergleich zu Jojo Moyes unter dem Klappentext nicht wirklich gelungen. Ja, die Gefühle sind da. Wenn O’Leary Tiffy eine Stimme gibt. Bei Leon? Keine Chance. Es hat also alles ganz gut angefangen, London und Brighton als Schauplätze finde ich mega toll, da ich beide Orte sehr liebe, aber der letzte Funke konnte leider nicht überspringen. Am Ende war ich dann doch mehr enttäuscht, als glücklich.

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