Hallo ihr Lieben,

wer mir auf Instagram folgt wird es bemerkt haben. Über Weihnachten habe ich viel Zeit mit der Playstation, Sam Porter Bridges (Normal Reedus), der Auslieferung von Paketen und dem Spiel “Death Stranding” verbracht. Ich versuche nun dieses teilweise langatmige, dennoch Grafik und Musikgewaltige Spiel mit einer Storyline der Extraklasse für euch in Worte zu fassen. Und das ganze ohne Spoiler. Wünscht mir Glück!

Copyright: Playstation, Sony Interactive Entertainment
Death Stranding – ein Hideo Kojima Meisterwerk

Wer Hideo Kojima Spiele (Metal Gear Solid) kennt, wird wissen, dass es in Death Stranding definitiv ein wenig creepy, seltsam und düster zugehen wird. Dabei ist die Storyline denkbar einfach: Sam Porter Bridges ist ein Paketlieferant der die Welt retten soll. Warum? Das erfährt man erstmal nicht wirklich. Wir starten das Spiel mit einer langen Cutszene die uns erstmal nur die Welt erklärt. Sam verliert sein Motorrad, was erklärt warum man dann bei Wind und Wetter mehrere Kilomenter mit ca 100kg Paketen auf dem Rücken durch die Landschaft spaziert. Als er dann im Regen, dem sogenannten “Timefall” feststeckt, muss er sich in einer Höhle unterschlupf suchen. Timefall führt dazu, dass alles altert, was davon berührt wird. Daher trägt Sam Schutzkleidung, aber die Pakete könnten natürlich vollständig kaputt gehen und das will kein Paketauslieferer.

In dieser Höhle trifft er auf eine Frau namens Fragile und unsichtbare Kreaturen. Mehr wird der Spieler nicht erfahren. Dann gehen die Auslieferungen los. Das kann enorm frustrierend sein und die durchaus langen Cutszenen, die immer mehr von der Story preisgeben, können störend wirken, wenn man eigentlich nur das Spiel genießen will.

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GDs (Gestrandete Dinge) und andere seltsame Sachen

Der Hauptfokuspunkt neben dem Ausliefern von Paketen ist das Verbinden des amerikanischen Kontinents. Der wurde nämlich durch das “Death Stranding” zerstört und diese wunderschönen “Gestrandeten Dinge” machen das Leben des Spielers und das von Sam nicht gerade einfach. Wie ihr auf dem Bild oben seht, sind das quasi in der Luft schwebende Schattenfiguren mit einer Nabelschnur. Aus dieser Nabelschnur entsteht Teer, daraus Teermenschen die Sam ganz schön auf die Nerven gehen. Mit den richtigen Waffen ist das aber bald kein Problem mehr. Auf dem Foto seht ihr übrigens auch “BB”. BB ist Sams ständiger Begleiter, ein kleiner Fötus in einer nachgestellten Gebährmutter, der die GDs spüren kann. Aber mehr verrate ich dazu nicht. Den BB ist sehr wichtig für die Storyline, also passt gut auf das Kleine auf.

Besonders interessant finde ich die “Multiplayer” Option. Es ist nicht so, dass ihr wirklich andere Spieler finden werdet oder so, aber eure PCCs (Dinge die ihr bauen könnt), könnt ihr für andere Spiele hinterlassen. Leitern, Seile, Schilder die BB oder Sam happy machen. Die Möglichkeiten hier sind groß und verbessern den Spielverlauf, weil man nicht alles komplett selber bauen muss. Sogar das Straßennetz kann von allen Spielern wieder aufgebaut werden.

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Fazit

Ich habe Death Stranding definitiv sehr genossen. Die Story hat mich sprachlos hinterlassen, mit Tränen in den Augen und Ekelgefühlen. Die Musik und die Grafiken sind einfach der absolute Wahnsinn und wenn man über die Langatmigkeit gewisser Cutszenen oder Wegen zu Auslieferungspunkten hinwegsehen kann, hat man hier ein Spiel gefunden, was einem mindestens 40 Stunden Spielspaß bietet. Wer natürlich auf Platin spielen will (ist übrigens nicht ganz so schwer wie bei anderen Spielen), hat noch mal gut 20-30 Stunden mehr Zeit. Gut angelegtes Geld für einen Gamer würde ich behaupten.