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[Gaming] Detroit: Become Human

Guten Morgen ihr Lieben,

kommen wir zu einer Gamingreview, über die ich wirklich einige Zeit nachdenken musste. Detroit: Become Humand ist ein Spiel, welches mit den Gefühlen und Nerven des Spielers umspringt, als seien sie kaum vorhanden. Es liegt am Spieler, die Handlungen zu beeinflussen und die Story zu der Geschichte zu machen, die er gerade spielen will. Entweder als gut, mittel oder böse. Mit vielen oder weniger Todesszenen. Genau das hat mich bei diesem eher ruhigen Spiel dazu verleitet, weiter zu Spielen. Zwei und drei Durchgänge zu machen, um zu sehen, wie sich die Story dadurch verändert.

Copyright: Quantic Dream und Sony Interactive Entertainment
Detroit: Become Human – Die Storyline

Die Handlung dreht sich um drei Androiden: Kara, die ihrem Besitzer entkommt und dadurch mehr Freiheiten gewinnt und ein kleines Mädchen beschützen muss. Connor, unser Polizist, dessen Aufgabe es ist empfindsame Androiden zu finden. Also solche, die Gefühle und eigene Meinungen entwickeln. Und natürlich Markus, der die anderen Androiden befreien will und für Gleichstellung in der Gesellschaft derer kämpft. Diese drei Androiden können sterben oder überleben, je nachdem welche Entscheidung der Spieler in den Dialogen trifft.

Die Grafiken in diesem Spiel sind wirklich gut gelungen. Man merkt, dass sich das Team rund um Detroit auch in dieser Stadt aufgehalten hat, um das dystopische Detroit perfekt nachzustellen. Einzig und allein ein paar Schwierigkeiten mit den Mundbewegungen sind mir in den Dialogen aufgefallen.

Copyright: Quantic Dream und Sony Interactive Entertainment
Der Einstieg

Man wird sofort ins Geschehen geschmissen. Connor, unser Polizist, muss ein Mädchen retten, das von einem Androiden als Geisel genommen wird. Das Geschehen des Verbrechens kann er ohne Probleme nachstellen und wichtige Informationen für den Spieler sammeln. Untersucht wirklich jeden Raum, denn alles wird euch helfen können.
Danach springen wir zu Kara, mit der wir ein Haus aufräumen, wichtige Dinge finden, die am Ende zur Flucht führen werden. Hier merken wir auch zum ersten Mal, wie es um das Ansehen der Androiden in der Gesellschaft steht. Sie sind einfach nichts wert für viele Menschen.
Markus hingegen hat es noch einfach. Er muss sich um einen alten Künstler kümmern, der ihn eher als einen Sohn sieht. Wahrscheinlich entwickelt sich seine Storyline daher für mich am interessantesten.

Copyright: Quantic Dream und Sony Interactive Entertainment

Ich muss sagen, jede Entscheidung die ich treffen musste, fiel mir schwer. Und das obwohl man nur ein paar Sekunden Zeit hat, diese zu treffen. Wir im wahren Leben eben. Aber ich kann doch keine Charaktere sterben lassen, nur weil ich nicht in der Lage bin eine Entscheidung zu treffen.

Das Fazit

Es ist kein langes Spiel. Man braucht vielleicht 12 Stunden, bis man es durchgespielt hat. Aber alleine, dass man es mehrfach Spielen kann, immer wieder neue Entscheidungen treffen kann, macht dieses Spiel absolut interessant. Connor und Markus sind mir sehr ans Herz gewachsen und es fiel mir schwer bei den beiden die vermeintlich “falschen” Entscheidungen zu treffen, um zu sehen, wie sich das auswirken wird. Ich wollte, dass alle drei Androiden am Ende überleben, ihre Ziele und Träume verwirklichen können. Dieses Spiel hat so mit meinen Gefühlen gespielt, dass es ein wahres Erlebnis war.

Copyright: Quantic Dream und Sony Interactive Entertainment

Die Aktionenszenen bringen Nervosität mit sich. Ein falscher Knopf und schon könnte der Android in Gefahr geraten. Eine falsche Entscheidung und jemand stirbt. Dabei ist es auch egal, ob es das kleine Mädchen ist oder Connors menschlicher Partner.

Auch wenn das Spiel eher ruhig ist und die Wechselsicht manchmal etwas nerven kann, ist es eine klare Empfehlung. Ich kann gar  nicht in richtig in Worte fassen, wie ich mich gefühlt habe. Es war, als würde ich über mein eigenes Leben entscheiden. Falls ihr es also noch nicht habt: Besorgt es euch! Definitiv gut für zwischendurch und es bereitet dauerhaft, auch in einem Jahr, noch Spielfreude, weil man nie im Leben alle Möglichkeiten so durchspielen kann, wie man es gerne möchte.

 

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