Rezension

Blutrote Dornen – Jennifer Alice Jager

**Nichts sticht tiefer ins Herz als die Dornen der Rose…** 
Briar soll ihren Vater an den Königshof begleiten und ahnt nicht, dass sie dort mehr erwartet als die höfischen Zwänge und der rauschende Ball anlässlich ihres sechzehnten Geburtstags. Ein ungebetener Gast taucht bei dem großen Fest auf: jene Fee, die vor zwanzig Jahren von der Schwester der Königin ihrer Macht beraubt und in einen magischen Schlaf gelegt wurde. Erweckt durch einen verzauberten Kuss schwört sie Rache und belegt Briar mit einem Fluch. Sie soll sich an einer Rosendorne stechen und auf ewig schlafen. Briars einzige Hoffnung ist Thorn, der Erbe einer kleinen unscheinbaren Baronie. Er will die Fee besiegen, doch diese hat ihn schon einmal in ihren Bann gezogen und ihm einen folgenschweren Kuss geraubt… 

Frei nach dem bekannten Märchen der Brüder Grimm »Dornröschen«. 

Jennifer Alice Jager entführt uns mal wieder auf magische Weise

Was soll ich sagen? Schneeweise Rose habe ich damals ja verschlungen. Und hier war es nicht anders. Ich glaube langsam wirklich, dass das an der tollen Schreibweise von Jennifer liegt. Sie hat eine Art mit Worten umzugehen, die mich fasziniert. Immer wieder habe ich einen tollen Film vor Augen, wenn ich ihre Märchenadaptionen lese. 

Beide Protagonisten sind anders, als man sie sich vorstellen würde. Briar ist kein verwöhntes Prinzesschen und Thron kein eingebildeter Baron. Beide sind bodenständig, mutig und gehen ihren eigenen Weg. 
Jennifer Alice Jager hat es mal wieder geschafft, ein altes Märchen, dass viele als Kinder geliebt haben, neu zu erfinden und vielleicht sogar noch etwas besser zu machen. Die kleinen Veränderungen passen einfach perfekt zu diesem Buch und lassen einen ganz schnell durch die Seiten fliegen. 

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