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Phantastika 2017 – ein phantastischer Auftakt!

Hallo ihr Lieben,

erinnert ihr euch noch an die Phantastika? Für mich war dieses Event, was am ersten Septemberwochenende stattgefunden hat, lange Zeit ein Teil meines Lebens. Ich war Teil des Planungsteams und habe einige Sachen von Anfang an miterlebt. Leider konnte ich das Wochenende nicht vor Ort verbringen, aber die liebe Birte, die mit ihren Kids auf dem Event war, hat mir einen Bericht geschrieben. Die Fotos stammen von Wolfgang, Andreas und der Phantastika selber und ich bin allen unendlich dankbar, denn so weiß ich jetzt genau, dass ich einen richtig guten Auftakt verpasst habe. Natürlich gibt es immer Kritikpunkte, vorallem im ersten Jahr, aber hey. Darauf konzentrieren wir uns heute weniger 😉 

Foto: David Knospe
Die erste Phantastika!

Ein phantastisches Familienwochenende in Oberhausen, so lautete unser Plan für den 2. und 3. September 2017, und wir waren ganz schön gespannt, denn wir hatten ja keine Ahnung, was uns da erwartete – schließlich öffnete die Phantastika in diesem Jahr zum ersten Mal ihre Pforten für Groß und Klein. Kann es denn mit so vielen verschiedenen Bereichen klappen?

Es kann!
Foto: David Knospe

Wir hatten es nicht mal ganz auf das Gelände geschafft, als uns schon Bernd – das Brot über den Weg lief (sehr zur Begeisterung meiner Tochter). Gefolgt von einem bekannten Gesicht nach dem anderen. Schon nach einer halben Stunde hatte ich so ziemlich aus jedem Fandom (sei es Fantasy, Science Fiction, Cosplay oder dem literarischen Zweig der Phantastik) einen oder mehrere Bekannte getroffen. Das ist auch der Eindruck, den ich mit nach Hause nehme. Es war für jeden was dabei. Ganz besonders, und das ist wirklich nicht immer der Fall bei Veranstaltungen dieser Art, für die „Kleinen“. Wir konnten Kinder- und Jugendbuch-Lesungen hören. Zusehen, wie ein Hörspiel entsteht, einen nachgebauten Mars-Roboter durch dunkle Höhlen steuern, wunderschöne Zauberstäbe basteln. Spiele ausprobieren und Lichtschwert-Kampf lernen, inklusive Vorführung auf der Bühne. Und das ist nur eine kleine Auswahl der vielen tollen Sachen, die man erleben konnte. Wir hätten uns klonen oder Hermines Zeitumkehrer ausleihen müssen, um wirklich alles zu sehen, zu hören und mitzumachen!

Der Veranstaltungsort war gut zu finden und Parkplätze gab es auch genug in der Nähe. Das Gebäude war in sich etwas verwinkelt und es hat ein bisschen gedauert, bis man sich so richtig zurechtgefunden hat. Viele liebevoll dekorierte Stände kleiner und größerer Verlage und Fangruppierungen sorgten für ein phantastisches Ambiente. Zugegeben, mein Geldbeutel hat ein wenig gelitten und mein SuB hat nun Zuwachs. Aber das ist ja absolut normal auf einer Convention.

Wenn Kinder etwas COOL finden, ist das gut!

Cool“ fanden die Kinder besonders den roten Doppeldeckerbus mit den (für uns Erwachsene) zu niedrigen Decken, der immer so gewackelt hat, wenn sich jemand darin bewegte; dass man zum Kinofilm „Mara und der Feuerbringer“ Popcorn geliefert bekam, die großartigen Lichtschwertduelle des Saberprojects und natürlich die vielen, schönen Kostüme. Wenn wir alle Näh- und Bastelprojekte, zu denen uns das Wochenende inspiriert hat, bis zum nächsten Jahr in die Tat umsetzen wollen, werden Nähmaschine und Heißklebepistole wohl nicht mehr stillstehen.

Hier ein klein wenig Kritik – Man muss sich ja verbessern können!

Die Verleihung des Deutschen Phantastik Preises am Samstagabend haben wir uns nicht angesehen. Dafür waren wir dann am Sonntag aber auch nicht so übernächtigt wie manch anderer. Was nur bedingt kindertauglich war, aber das liegt in der Natur der Sache (und vielleicht auch ein bisschen an meinen Kindern ?), war das Essen vor Ort. Snacks zu Messepreisen. Glücklicherweise war der Veranstaltungsort aber gerade mal 5 Gehminuten von der Oberhausener Innenstadt entfernt, womit Pizza und Pommes fußläufig zu erreichen waren und der Familienfrieden gewahrt werden konnte.

Foto: Reiner Wisser

Ich hätte gerne noch viel mehr Lesungen gehört und Workshops gemacht. Wie Schwertkampf mit Ian Beattie aus „Game of Thrones“. Oder auch den Kurzfilm-Workshop, dessen kurzweiliges Ergebnis wir am Sonntag auf der Abschlussveranstaltung bewundern durften.

Fazit: Wir haben uns sehr wohl gefühlt und die familiäre Atmosphäre genossen. Man kam mit jedem ins Gespräch und es gab viel zu lachen. Wenn man auf dem Rückweg von der Veranstaltung das Gefühl hat, nicht wieder in den Alltag zurück zu wollen, sondern lieber noch geblieben wäre, dann haben ganz viele Leute ganz viel richtig gemacht!

P.S.: Wer günstig einen Zeitumkehrer abzugeben hat, möge sich bitte melden!

Zum Abschluss noch ein paar Bilder, die einfach nicht in den Text gepasst haben. Sorry dafür, aber.. ABER. Es waren soviele tolle dabei!

Foto: Reiner Wisser

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