Bitter Beats Coverbild
Rezension

#bandstorys: Bitter Beats (Band 1) von Ina Taus

Bitter Beats CoverKlappentext:

**Rockstar-Romantik: Folge dem Beat, der dein Herz aus dem Takt bringt…**

Seit ihre große Liebe bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist, scheint es, als hätte Anna jeglichen Bezug zur Außenwelt verloren. Denn ihre Liebe war ein Geheimnis, das sie niemandem anvertrauen konnte, schon gar nicht ihrer Familie. Nicht mal ihre Bandkollegen kommen noch an sie heran, dabei ist ihr Gesang das Einzige, das Anna noch über Wasser hält. Bis sie nach einer Bandprobe im strömenden Regen in eine Bushaltestelle flüchtet und ihm begegnet. Max, mit dem tollen Musikgeschmack und dem süßen Lächeln. Max, der seinen Blick kaum von ihr abwenden kann. Nach ihrem ersten flüchtigen Moment im Regen glaubt keiner der beiden, den anderen je wiederzusehen. Aber man begegnet sich immer zwei Mal im Leben…

 

Zwei Lead-Sänger treffen aufeinander

Meistens mache ich einen großen Bogen um Geschichten mit Rockstars. Diese Machos, die sich für etwas besseres halten, nur weil sie Lead-Sänger einer Band sind, kann ich nur in den seltensten Fällen sympathisch finden.

Da ist Inas Geschichte eine schöne Abwechslung. Natürlich wird auch Max als Playboy charakterisiert, der nichts anbrennen lässt. Trotzdem mochte ich ihn von der ersten Minute an. Da hat Ina wirklich einen Sympathieträger geschaffen.

Mit Anna, ebenfalls Lead-Sängerin einer Band, hatte ich da schon größere Schwierigkeiten. Sie hätte ich mehrmals gerne geschüttelt, aber im Großen und Ganzen konnte auch sie mich für sich gewinnen.

 

Wären da nicht manche Reaktionen gewesen

Wie ich schon sagte, wollte ich Anna ein paar Mal schütteln, aber auch Max hat mir bei ein paar Entscheidungen wirklich Kopfzerbrechen bereitet. Ich konnte überhaupt nicht verstehen, wieso er das tat. Dabei muss ich jedoch positiv anmerken, dass ich nicht die einzige war, und auch seine Freunde seine Logik in Frage stellten.

Genau das ist es, was mich inzwischen an Geschichten aus diesem Genre nervt. Das Drama wird durch Entscheidungen heraufbeschworen, die man so einfach aus der Welt schaffen könnte, aber es nie gemacht wird.

 

Bin ich die richtige Zielgruppe?

Das habe ich mich bei einigen Referenzen zu anderen Bands oder Marken gefragt. Viele Begriffe in dem Buch sagten mir nichts. Das könnte vor allem daran liegen, dass ich mit der Szene nicht so ganz vertraut bin, trotzdem fand ich es beim Lesen ein bisschen schade.

 

Gefühle

Ina hat einen angenehmen Schreibstil, das steht außer Frage. Nur an manchen Stellen war es zu viel Show und zu wenig Tell, was bei mir dazu geführt hat, dass ich mich etwas außen vor wirkte. Da es sich bei dem Buch aber um ihr Debüt handelt, kann ich darüber hinwegsehen.

 

Fazit

Im Großen und Ganzen war das Buch ein schöner Zeitvertreib, der bei mir vor allem mit Max punkten konnte. Zwar war ich im Mittelteil auch mal kurz von allen Charakteren genervt, doch nicht so schlimm, dass ich nicht weiterlesen wollte. Für Fans von Rockstar-Geschichten sicher eine gute Wahl.

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