Film

[Film] Downton Abbey

Hallo ihr Lieben,

ich weiß, es ist ruhig hier. Dazu folgt die Tage auch noch eine genauere Erklärung, aber erstmal ist Cosima Lang an der Reihe, die für mich im neuen Downton Abbey Film war. Da ich die Serie selber nicht kenne, dachte ich mir, ein Fan wäre sicherlich nützlicher für eine Review.

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Downton Abbey – Der Film

Ich liebe Downton Abbey. Es war eine großartige Serie mit tollen Charakteren und einer guten Story. Die aristokratische Vergangenheit wurde in allem Guten und Bösen dargestellt. Das Leben des Adels, der Angestellten und alles dazwischen aufgezeigt in großartiger Kulisse und untermalt von fantastischer Musik. Mir blutete das Herz ein wenig, als die Serie eingestellt wurde.

Aber es war ein Ende, mit dem man zufrieden sein konnte. Als der Film dann angekündigt wurde, war ich zwiegespalten. Zum einen wollte ich mehr von Downton Abbey und seinem Drama, zum anderen war da diese Angst, dass der Film nicht gut genug werden würde.

Wie nach Hause kommen

Die Serie hat einen unglaublichen Soundtrack. Von jeder Note bekomme ich Gänsehaut. Und als das Theme der Serie am Anfang des Films lief, fühlte es sich großartig an. Und dazu noch die unglaublichen Bilder. Die allbekannten Gesichter wurden schnell wieder eingeführt und schon waren wir mittendrin in der Story. Viel will ich dazu jetzt gar nicht sagen. Nur so viel: Royaler Besuch kommt nach Downton Abbey.

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Historie und Drama

Die Zeit, in der die Serie spielt, übt einen großen Zauber auf. Die Jahre vor und nach dem ersten Weltkrieg, als Aristokratie und Adel noch wirklich etwas bedeutet haben. Als Kronen und Knickse zum Alltag gehörten. Zwar sind alle Hauptcharaktere frei erfunden, aber trotzdem spielt die Geschichte eine große Rolle. So auch im Film. Wir bekommen echte historische Figuren und Ereignisse gezeigt. Sie interagieren mit unseren Figuren und geben einen guten Einblick. Ob das alles historisch korrekt ist, bezweifle ich stark. Downton Abbey war nie eine Serie mit viel Drama, für den Film wurde dies allerdings etwas aufgewertet.

Britsch und trocken

Man merkt sehr stark aus welchem Land der Film kommt. Die Ausdrücke, das Verhalten und der Humor sind deutlich britisch. Und absolut großartig. Die Dialoge sind klug und schnell. Die Figuren wirken echt und menschlich. Innerhalb zwei Stunden wird uns das Leben von mehr als zwei dutzend Menschen näher gebracht und jeder von ihnen hatte genug Zeit, sich zu entwickeln.

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Vorkenntnisse?

Downton Abbey die Serie lief für sechs Staffel und hat damit einiges zu erzählen gehabt. Nun ist die Frage, muss man alle Folgen gesehen habe, um den Film zu verstehen. Ich würde sagen: Nein! Es gab nur wenige Anspielungen auf die vorherige Geschichte, jede Figur wird kurz und knapp eingeführt und man kann der Story sehr gut folgen. Wenn ihr euch für historische Dramen interessiert, aber keine Lust habt sechs Staffeln zu bingen, dann reicht euch der Film vollkommen.

Fazit:

Sicher bestand keine Notwendigkeit für den Film. Und er wird auch kein Kassenschlager oder Blockbuster. Aber wer die Serie mochte und noch einmal für zwei Stunden nach Downton Abbey zurückkehren will, dem wird der Film sicher sehr gefallen. Und wer einfach mal wissen will, ob sich die Investition in die Serie lohnt – und kein großes Problem mit Spoilern hat – dem bietet der Film sicher auch Antworten.

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