Guten Morgen ihr Lieben,

manchmal dürfen die Leute meines Teams ja für mich in Kinofilme gehen. Vorab. So als Dankeschön quasi für all die Hintergrundarbeit und das aufmuntern, Betalesen etc. Und manchmal geht das einfach nur irgendwie… Schief.

Nathi über Alibi.com

Oder für mich ein Film, der selbst ein Alibi braucht um sein Dasein im Kino zu berechtigen. Okay, sorry, das war fies, aber entspricht in meinen Augen leider der Wahrheit. Aber hier erst mal der Trailer zum Film

Ich hatte so gar keine Erwartung, als ich in den Film gegangen bin. Der Trailer sah ganz nett aus und die Story dahinter klang nicht übel. Nur leider hat mich der Trailer doch sehr getäuscht und der Film enttäuscht. Die Geschichte ist plump, auch wenn es mal was Neues ist. Dafür gibt es selbstverständlich Pluspunkte. Aber die Umsetzung ist in meinen Augen nicht gerade die Beste gewesen. Die Witze sind so flach, dass ich meine Füße heben musste, damit sie nicht an diesen hängen blieben.

Die Charaktere sind für mich überspitzt und übertrieben dargestellt. Greg, die eigentliche Hauptperson, hat seine Firma und verschafft dem Vater seiner baldigen Freundin ein Alibi, dass dieser seine Frau betrügen kann. Seine Freundin, Flo, ist ein ehrlichkeitsliebender Mensch, der jegliche Arten von Lügen verabscheut. Das verleiht der ganzen Sache natürlich Würze, vor allem, als durch ein kleines Missgeschick Flo und ihre Mutter gemeinsam in das gleiche Hotel absteigen, wo auch Gerard, Flos Vater, mit seiner Verliebten abgestiegen ist.

Perfektes Chaos? Oder einfach nur anderer Humor?

Somit ist das Chaos perfekt und nachdem Flo keine Ahnung hat, was für eine Art Job ihr liebster Greg tatsächlich hat, ist es ein Spiel mit dem Feuer. Wie es ausgeht werde ich euch nicht verraten, denn auch wenn meine persönliche Meinung zum Film nicht die beste ist, möchte ich euch nicht zu sehr spoilern.

Vielleicht ist es auch einfach nur nicht meine Art Humor, ich weiß es nicht. Aber diese Zeit im Kino hätte ich mir, in meinen Augen, sparen können. Es reicht, wenn man sich den Film zu Hause ansieht und dabei ein Glas Wein trinkt und eine einfache, seichte Unterhaltung haben möchte, wo man seine Hirnzellen nicht nutzen muss.

Wenn ich nun eine Art Auszeichnung verleihen müsste a la x von x Baguettes (es ist eine französische Produktion) erhält der Film von mir 2 von 5 Baguettes. Ein Baguette für die einfallsreiche Idee, eine Firma zu gründen, die anderen ein Alibi verschafft und ein Baguette für die Tatsache, dass in diesem Film trotzdem Liebe noch etwas wert ist.