Rezension

Eine Versammlung von Krähen – Brian Keene

Brinkley Springs ist eine ruhige, kleine Stadt. Einige sagen, die Stadt liege im Sterben … Sie wissen nicht, wie recht sie haben!

Fünf geheimnisvolle Geschöpfe statten Brinkley Springs einen Besuch ab. Vor Jahrhunderten wurden sie aus den Schatten geboren, einzig, um zu zerstören … zu töten … zu fressen. Sie bringen Terror und Blutvergießen. In dieser Nacht wird die Stadt nicht länger so still sein. Schreie werden durch die Finsternis hallen. Aber wird sie noch irgendwer hören können?

Nichts lebt für immer … außer das Böse.

Brian Keene – Meister der Mythologie und des Horrors

Ihr merkt, derzeit ist meine Laune irgendwie eher dem Horrorgenre gewidmet. Was nicht zu letzt daran liegt, dass der Festa Verlag eine immer bessere Ansammlung an den besten der besten Autoren dieses Genres nach Deutschland bringt. Und ohne Witz ihr Lieben… Brian Keene ist da keine Ausnahme. Wie dieser Mann in all den verworrenen Wegen in diesem Buch noch seine komplette Logik gehält, gleicht an ein Wunder.

Vier Dämonen. Vier Krähen. Eine kleine Stadt, die keinen Menschen interessiert. Was könnte ein besserer Handlungsort sein, für ein Genie wie Keene? Die Dämonen Mythologie in diesem Buch sucht noch jemanden, der es besser kann. Egal wie seltsam, blutig oder ekelig dieses Buch wird. Die Mythologie sitzt und genau deswegen funktioniert dieses Buch auch so verdammt gut und wird zu einem Pageturner. Ich wollte ja eigentlich nur mal kurz reinlesen. Wer hätte gedacht, dass daran ein kompletter Tag verloren geht, weil ich dieses Buch einfach nicht aus der Hand legen konnte?

Ich sollte vielleicht erwähnen, dass dies quasi Band 3 um den Protagonisten Levi Stoltzfus ist, aber das Buch kann man unabhängig lesen. Es lässt nur die Wunschliste wachsen, denn ich muss nun noch die anderen beiden Büchern lesen. Und laut Autor folgt da auch noch was. Ich kann es kaum erwarten. Dieser Autor ist ab sofort meine Nummer eins im Horrorgenre. Absolut perfektes Buch für jeden Liebhaber von Horror, grothesken Szenen und Blutexessen. Und das alles ohne dabei auf den typischen Gore zurück  zu greifen und einer Mythologie treu zu bleiben.

Ja, ich bin begeistert!

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