Gamereview

Dishonored 2 – Ein Review

Guten Morgen ihr Lieben,

es kommt selten vor, dass ich ein Spiel relativ früh nach Release kaufe und dann in ein paar Tagen durch spiele. Normalerweise lasse ich mir damit Zeit und warte vorallem erstmal auf andere Reviews. Vorbestellungen gibt es bei mir nicht mehr, egal wie sehr mich der Trailer eines Spieles überzeugt. Bei Dishonored 2 von Bethesda war das etwas anders.

Von Bethesda bin ich einfach gute Spiele gewöhnt. Fallout 3, New Vegas und 4 werden immer und immer wieder mal gespielt. Was auch so ziemlich die einzigen sind, die ich wirklich auswendig kann. Also haben wir Dishonored 2 relativ schnell gekauft. Der Trailer verspricht ja auch genug gutes.

 

Dishonored 2 – Gute Storyline mit ein paar kleinen Makeln

Die Storyline ist super. Emily Kaldwin wird nicht wie geplant zur Herrscherin über Karnaca, sondern Jessamine. Da ist ja schon klar, was gemacht werden muss. Man darf entscheiden, ob  man lieber als Emily oder als Corvo Attano spielt. Ich habe beide Varianten getestet und kam mit Emily irgendwie besser klar. Ich hatte das Gefühl, dass ihre Fähigkeiten einfach viel stärker sind, als die von Corvo.  Kann aber auch sein, dass ich mir das nur einbilde. Falls ihr es gerade spielt oder nach der Review spielen wollt, lasst mich bitte wissen, wie ihr das seht.

Ihr kämpft euch also durch Karnaca, auf der Suche nach Jessamine und versucht euren Thron zurück zu erobern. Es gibt ein paar sehr seltsame Dinge in diesem Spiel, die wichtig fürs Spiel sind, aber am Anfang vielleicht etwas verstörend wirken. Euer erster Weg führt euch ins “Void”, dem Ort, wo ihr eure übernatürlichen Kräfte bekommt, wenn ihr diese denn haben wollt. Ihr könnt auch komplett ohne diese Kräfte spielen, aber selbst mit ihnen ist es unheimlich schwer, alle Aufgaben zu erfüllen. Zum Beispiel unerkannt von Wachen irgendwo hin zu gelangen (selbst auf dem Easy Setting) fand ich teilweise wirklich unmöglich, obwohl ich mich von A nach B transportieren konnte, ohne gesehen zu werden.

Mit Emily oder Corvo durch Karnaca

Punkt 2, der etwas verstörend wirken kann ist das Herz. Das Herz eines Menschen. Ich verrate nicht welcher Mensch das ist, aber ihr werdet das Herz mit euch rum tragen, nachdem ihr die Kräfte bekommt. Damit findet ihr Runen und Knochenreste, die eure Kräfte stärken und euch neue Fähigkeiten verleihen. Das Herz ist also schon sehr wichtig, denn ohne kann man diese Sachen gar nicht finden. 

Nachdem man sich ein wenig eingespielt hat, geht die Reise durch Karnaca weiter und ihr müsst mehrere Aufgaben erfüllen, Abschnitte spielen und natürlich auch Menschen töten oder am Leben lassen. Eure Entscheidungen haben einen Einfluss auf das Spiel, also seid hier weise! 

Ich glaube ich habe ca eine Woche gebraucht, bis ich das Spiel beendet hatte. Dabei sitze ich übrigens nur so 2 oder 3 Stunden am Tag, wenn Kind in der Schule ist und die Blogarbeit erledigt wurde, vor der Konsole. Es ist also kein so langes Spiel, wenn man es mit anderen aus dem Hause Bethesda vergleich und leider Gottes ist es auch kein Open World Spiel. Das ist so ein Kritikpunkt. Ich bevorzuge einfach Open World. Da hat man wesentlich mehr Möglichkeiten! Graphisch gesehen ist dieses Spiel ein echter Hingucker, auch wenn man mal wieder etwas mehr in Sachen Gesichtzüge etc machen kann. Das Bemängele ich bei Bethesda eigentlich immer mal wieder gerne, denn das geht heutzutage auch besser. Aber die Städte und Aussichten sind wunderschön und machen Lust auf mehr.

Mein Fazit

Es hat wirklich Spaß gemacht, dieses Spiel zu spielen. Am Anfang hatte ich etwas Probleme mit der Steuerung und je mehr Fähigkeiten man hat, desto mehr muss man sich darauf konzentrieren, welcher Knopf nun was macht, aber alles in allem macht das Spiel Spaß. Man muss viel über seine nächsten Schritte nachdenken und gucken, dass man möglichst unerkannt durch die Welt kommt. Das kann schon frustrierend werden, vorallem, wenn man so gar keinen Weg sieht, den man gehen könnte. Aber glaubt mir. Es gibt immer eine Wohnung in der Nähe, in die man einbrechen kann, um den Wachen nicht auf zu fallen. Egal, ob ihr nun Emily oder Corvo als eure Person wählt, die Storyline ist immer die selbe. Nur die Kräfte unterscheiden sich minimal. Also hier ist es dann vollkommen egal, was ihr wählt. 

Wenn es nun noch Open World wäre, wäre es definitiv ein Jahreshighlight 2016 gewesen. Aber auch so, bin ich damit absolut zufrieden!

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