Thalél Malis Cover
Rezension

Thalél Malis: Das Flüstern der Flammen von Nancy Pfeil

Thalél Malis BuchumschlagKlappentext:

Eine Liebe, gesät im Hass.

Ein Thron, der seine Könige besitzt.

Eine Bestimmung.

Befeuert durch einen Krieg zwischen zwei Reichen,

ist ein jeder dazu verdammt Opfer zu bringen

damit das eigene Licht nicht erlischt.

 

Richte eine Waffe nur auf einen anartischen Krieger, wenn du sicher bist, dass du ihn auch töten kannst. Laufe nur weg, wenn du weißt, dass er langsamer rennt als du. Schweige lieber, bevor er deine Lügen enttarnen kann. Und, Neyla, bleibe niemals vor ihm auf dem Boden liegen. Ich habe dich eine Menge gelehrt, aber den Stolz einer Kriegerin hast du schon mitgebracht.

 

High Fantasy Action

Der große Pluspunkt dieses Buchs sind meiner Meinung nach die Kampfszenen. Die sind wirklich gut geschrieben und tragen stark zum Spannungsaufbau im Buch bei. Es ist dabei die perfekte Menge an blutig. Seien es Schwertkämpfe oder mit Pfeil und Bogen, immer sind sie so beschrieben, dass es auf mich realistisch wirkte. Auch der Unterricht von Danis fällt in diese Kategorie.

Auch die politischen Deals, die im Buch ausgehandelt werden und die neuen Bedingungen, die sich dadurch ergeben, waren für mich als Politikwissenschaftlerin sehr interessant. Die Intrigen und Verhandlungen geben der Geschichte eine besondere Würze.

 

Wenn die Nebencharaktere den Protas die Show stehlen

Probleme hatte ich da eher mit den Charakteren. Vor allem Neylas ständiger Wechsel zwischen naiv und „ich weiß, was ich tue“ hat mich immer wieder genervt. Sie war für meinen Geschmack zu wankelmütig, um wirklich eine Bindung zu ihr aufzubauen.

Danis‘ Aktionen waren da schon nachvollziehbarer und obwohl er die meiste Zeit eher mürrisch agiert, war er doch irgendwie ein Sympathieträger. Trotzdem ging mir Liebesgeschichte zwischen ihm und Neyla zu schnell und kam vor allem von Neylas Seite aus dem Nichts.

Doch für mich waren die Nebencharaktere am interessantesten. Das trifft vor allem auf Ariel und Blanca bieten meiner Meinung nach noch viel Potential und ich hoffe, in den nächsten Teilen mehr über sie erfahren zu können. Die Momente zwischen den beiden haben mehr mein Herz berührt, als die des Hauptpaares.

 

Fazit

Thalél Malis besticht mit den Kampfszenen, konnte mich aber mit der Liebesgeschichte der Protagonisten nicht überzeugen. Trotzdem werde ich weiterlesen, weil ich nach dem Ende wissen will, wie es weiter geht, und auch der Klappentext von Teil 2 keine wirklichen Schlüsse darauf zulässt. Für High Fantasy Fans, die politische Verwicklungen und Kämpfe mögen, ist dieses Buch sicher eine gute Wahl.

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