Rezension

Ophelia Scale – Lena Kiefer

Die 18-jährige Ophelia Scale lebt im England einer nicht zu fernen Zukunft, in dem Technologie per Gesetz vom Regenten verboten ist. Die technikbegeisterte und mutige Kämpferin Ophelia hat sich dem Widerstand angeschlossen und wird auserkoren, sich beim royalen Geheimdienst zu bewerben. Gelingt es ihr, sich in dem harten Wettkampf durchzusetzen, wird sie als eine der Leibwachen in der Position sein, ein Attentat auf den Herrscher zu verüben. Doch im Schloss angekommen, verliebt sie sich unsterblich in den geheimnisvollen Lucien – den Bruder des Regenten. Und nun muss Ophelia sich entscheiden zwischen Loyalität und Verrat, Liebe und Hass …

Eine gespaltene Gesellschaft – Ophelia Scale

Es ist eines dieser Bücher, dass mich von Anfang an interessiert hat. Eine interessante Idee, hinter der viel Wahrheit stecken könnte. Oder sagen wir: Eine kleine Warnung an unsere Gesellschaft, weil es für uns auch so enden könnte. Technologie spielt heutzutage eine riesen Rolle. Wer von euch ist denn auch fast nur am Handy oder PC? Also ich defintiv, denn meine Arbeit findet online statt. Was würde dann wohl passieren, wenn dies nicht mehr so ist und alles zusammenbricht, was wir so kennen?

Genau damit beschäftigt sich Debütautorin Lena Kiefer in diesem Trilogieauftakt und ich muss sagen: Es war nicht schlecht. Der Anfang lief für mich ein wenig schleppend und hier und da habe ich definitiv offene Fragen, denn gewisse Zeiträume und wann, was genau passiert ist, werden nie genauer erklärt, aber alles in allem habe ich das Buch doch recht gerne gelesen. Aber fangen wir mal beim Positiven an: Ophelia ist ein Charakter, mit dem gut klar kam. Sie ist  nicht dumm, nicht gefühlsdusselig, nur ein wenig naiv, aber alles in allem intelligent genug in dieser Welt zu bestehen. Und genau das hat dieses Buch gebraucht. Eine starke Protagonistin, die den Leser durch diese Welt führt. Zwar verliert sich die Autorin nicht in all zu vielen Erklärungen, was mir manchmal gefehlt hat, aber alles in allem hat es am Ende doch einen Sinn ergeben.

Ich muss sagen… Ophelias Welt ist keine einfache. Technologie ist komplett verboten. Etwas, was man sich heute gar nicht mehr vorstellen kann. Hinzu kommen Verschwörungen, Geheimnisse und und und. Das typische in einem Jugendroman. Ein wenig mehr hätte ich mir hier und da gewünscht, aber der Auftakt ist durchaus gelungen. Ob ich die Trilogie beenden werde, weiß ich noch nicht. Vielleicht sind meine Ansprüche dafür ein wenig zu hoch geworden. Aber Spaß hatte ich trotzdem.

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