Film

[Kino] Der Nussknacker und die vier Reiche

Hallo ihr Lieben,

es wird mal wieder Zeit für einen verträumten Disney Film, den die liebe Saskia für mich sehen durfte. Was kann zu Weihnachten schon falsch laufen, wenn der Nussknacker wieder über unsere Leinwände flimmern darf? Laut Saskia? Na lest selber.

Copyright: Disney
Review „Der Nussknacker und die vier Reiche“

Die Weihnachtszeit naht und bringt uns die Familienfilme, die wir schon seit Jahren immer ansehen, aber auch neue, die uns genauso verzaubern können. Dazu gehört „Der Nussknacker und die vier Reiche“, der am Donnerstag in den deutschen Kinos angelaufen ist.

Von zauberhaften Bildern und tollen Charakteren

Nachdem ich mir den Trailer angesehen hatte, war ich mir nicht sicher, was mich erwarten würde. Die Geschichte, die man aus „Der Nussknacker und der Mäusekönig“ kannte oder etwas komplett Neues?

Eines war mir aber sofort klar, ich würde es mit einem Film zu tun bekommen, der sehr bildgewaltig daherkam. Dieser Eindruck hatte mich auch nicht getäuscht. Die Welt der vier Reiche wird so unglaublich magisch bebildert, dass man am liebsten selbst eine Reise dorthin unternehmen würde. Alles ist so detailverliebt, jedes Reich hat seinen eigenen Charme und doch erkennt man, dass sie alle irgendwie zusammengehören. Zwar habe ich den Film nur in 2D gesehen, aber ich kann mir vorstellen, dass 3D sich für diesen Film auszahlt.

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Bei Autoren gibt es den Grundsatz „Show don’t tell“ und dieser Film kann als Paradebeispiel dafür genannt werden. Ohne lange Erklärungen wird uns gezeigt, was für ein Mensch die Protagonistin Clara ist. Gesellschaftliche Anlässe sind ihr nicht so wichtig, dafür liebt sie es, mechanische Probleme zu lösen. Als sie von ihrer verstorbenen Mutter ein goldenes Ei erhält, das sie nur mit einem bestimmten Schlüssel öffnen kann, lässt sie nichts unversucht, um an diesen zu gelangen und findet sich in Folge dessen in den vier Reichen wieder. Es ist schön zu sehen, wie Clara an ihrer Rolle wächst, aber auch immer wieder zweifelt. Mackenzie Foy (die kleine Renesmee aus Twilight) spielt dabei eine Protagonistin mit Herz und schlauem Verstand, deren Mut zu beneiden ist.

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Besonderer Pluspunkt: Die Detailverliebtheit

Ich habe schon erwähnt, dass die vier Reiche mit so vielen schönen Details gezeichnet sind, aber nicht nur dafür ziehe ich den Hut vor Disney. Über den ganzen Film verteilt bemerkt man immer wieder Momente, die an die Originalgeschichte des Nussknackers erinnern. Eine kleine Figur einer Balletttänzerin in Drosselmeiers Haus, der Königspalast im Stil des Kremls oder auch der Nachname des Nussknackers – Hoffmann. Denn ursprünglich war der Nussknacker eine Kurzgeschichte von E.T.A. Hoffmann. Die große Verbeugung vor Tschaikowski kommt jedoch in der Mitte des Films, als die Vorgeschichte der vier Reiche nicht irgendwie erzählt, sondern durch eine Ballettaufführung dargestellt wird. All diese kleinen oder großen Hinweise sind perfekt mit der Geschichte verwoben und geben ein gelungenes Gesamtbild wieder.

Gibt es auch Kritik?

Nicht wirklich. Wenn mich etwas störte, waren es Kleinigkeiten wie „wieso ist ihr Kleid kurz und das der anderen lang?“. Nichts, was ernsthaft im Verlauf des Films gestört hätte.

Ist der Film für Kinder geeignet?

Auf jeden Fall. Natürlich gibt es ein paar gruslige Stellen, vor allem im vierten Reich, aber die sind in meinen Augen kindgerecht gestaltet.

Fazit

Dieser Film bekommt von mir eine absolute Empfehlung. Ich würde ihn am liebsten sofort wieder ansehen, um diese zauberhafte Welt ein weiteres Mal zu entdecken. Es ist ein Wohlfühl-Weihnachtsfilm, der trotzdem Tiefgang und Spannung beweist.

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