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Paris zu Fuß

Hallo ihr Lieben,

wie ihr gestern vielleicht schon gelesen habt, war Paris alles andere als geplant. Nachdem die Touren reinste Abzocke waren und die Tour, die wir eigentlich nehmen wollten, garnicht erst stattgefunden hat, haben wir uns einen neuen Plan zu Recht gelegt. Wir sind auf eigene Faust, mit dem Zug in die Mitte von Paris gefahren. Das hat nur 20 Minuten gedauert und wir kamen fast genau vor dem Louvre raus. Dort haben wir erstmal in einem kleinen Cafe auf der Rue di Rivoli gefrühstückt und sind dann weiter, auf die gegenüberliegende Straßenseite zum Louvre gegangen.



Diese Pyramiden wollte ich schon immer mal sehen. Ich weiß nicht, wieso ich sie so toll finde, aber es war einfach nur toll!
Vorallem war es Montag morgen richtig schön leer. Kaum einer ist über den Platz gelaufen und nur hinter der Pyramide war eine kleine Schlange, die in den Louvre wollte. Eigentlich wollten wir ja auch rein, aber es gab zu viel anders zu sehen und das hätte wichtige Zeit gekostet. Immerhin haben wir alles zu Fuß erledigt.
 
Von Louvre aus, sind wir dann durch den Tuileries Garden gegangen, wo unsere Tochter erstmal eine Runde auf dem Karussel drehen durfte. Als kleiner Disneyland Ersatz quasi. Besser als nichts oder? Dann ging es weiter über die Straße, vorbei an tollen Brunnen zur Champs Elysee, die direkt zum Arc de Triomphe führt. Da sind wir aber nicht hingegangen. Wir haben uns die Champs Elysee ein wenig angesehen und sind dann durch die Designerstraße Rue de Marignan Richtung Eiffelturm gegangen. Hier liegen die Designer Tür an Tür. Abercrombie und Fitch macht noch auf der Champs Elysee den Anfang mit einem vergoldeten Tor, das durch eine Heckengasse zur vergoldeten Eingangstür mit Modelbegrüßung führt. Ja, ich kam mir vor wie eine Prinzessin, auch wenn ich die Firma nicht wirklich mag. Angeschaut habe ich es mir trotzdem.
 
Danach sind wir dann also zum Eiffelturm gegangen. Was ein Anblick sage ich euch. Total beeindruckend. Auch hier durfte unsere Kleine auf ein Karussell und Zuckerwatte gab es auch! Die Zuckerwatte war fast größer als Kind selber und sie hat gestrahlt wie sonst was. Ja, so macht Paris Spaß!
 
Hier hat es dann angefangen zu regnen. Und im Regen gings dann zurück zum Louvre und zum Zug. Diese ganze Reise zu Fuß durch Paris hat 8 Stunden gedauert. Hier und da wurde Pause gemacht um Crepes oder Baguette zu essen oder sich genauer umzusehen. Alles in allem: Paris zu Fuß ist ein Muss, weil man eindeutig mehr sieht als nur mit der Metro oder dem Bus.
 
Morgen gehts dann weiter mit Tag 2 in Paris, ebefalls fast komplett zu Fuß erledigt. Allerdings gabs hier auch die ein oder andere Bus und Metrofahrt. Denn nach 8 Stunden Laufen hat man auch am nächsten Tag wenig Lust auf mehr. Wart ihr schon mal in Paris? Was gefällt euch denn am Besten?

 

                                                                                                                           

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14 Comments

  1. Schöne Fotos! Wir hatten leider nur wenige Stunden Aufenthalt in Paris, so dass wir eigentlich außer dem Eifelturm nichts gesehen haben. Wir kommen aber auf jeden Fall nochmal für länger wieder.
    LG
    Yvonne

  2. Wir hatten auch nur so 2 1/2 Tage eigentlich. Das hat dann aber auch gereicht 😀 Wir haben ja pro Tag sehr viel gemacht.

  3. Sehr schöne Bilder. Ich mag Paris auch sehr gerne. =)

  4. Die meisten Fotos kenne ich ja schon von FB, aber ich muss zugeben, sie sind wirklich Grandios geworden. Ich bin eigentlich nicht der große Paris Fan und würde England als Reiseziel immer Frankreich vorziehen, aber die Bilder machen trotz Regenwetters Lust aufs Paris Erkunden 🙂

  5. Wundervolle Fotos, da bekommt man richtig Lust selbst nach Paris zu fliegen!
    Und gegen Crepe und Baguette hätte ich auch nichts … 🙂

    Liebe Grüße, Sabina

  6. karin says:

    Na jetzt gibt es schöne Fotos und ich denke mir, langsam kommt auch der Spaßfaktor etwas wieder….

    LG..Karin..

  7. Wunderschöne Fotos! Bei deinen Schilderungen bekomm ich glatt Lust mich auch gleich in den Zug nach Paris zu setzen. Ich war bereits einmal in der Weihnachtszeit da und muss sagen, dass es mir rein von der Optik her sehr gut gefallen hat – zumindest das Zentrum! Das Drumherum, also das Zwischenmenschliche, fand ich allerdings eher abweisend, da ist mir London doch tausendmal lieber … Am besten gefallen hat mir dort u.a. Sacré-Coeur, der Louvre, die Aussicht vom Eiffelturm und die Champs-Elysée 🙂

    Liebe Grüße,

    http://themultiplechoice.blogspot.com

  8. Oh wie Recht du hast! Paris ist unfreundlich! Die Kellner hatten meisten miese Laune, dann wurdest du dauernd um Spenden gebeten oder gefragt ob du einen Eiffelturm kaufen willst. War auf Dauer schon nervig.

  9. Paris…ich vermisse es so sehr. Ich war 2007 das letzte Mal dort, geht gar nicht. Ist viel zu lange her. Ich war schon sehr oft dort, könnte aber bis jetzt nicht sagen, was dort mein Lieblingsplatz ist. Jedes Mal gibt es noch so viel Neues zu entdecken. Immer wieder schön und ein absoluten Muss ist für mich aber ein Spaziergang entlang der Seine und ein Blick vom Trocadéro zum Eifelturm. Einen meiner Lieblingsplätze gibt es leider nicht mehr: Die Aussicht vom Kaufhaus La Samaritaine. Sooo schön!

    Nächstes Jahr, spätestens! 🙂

    Liebe Grüße
    Deborah

  10. Guten Morgen,
    ich vermute, das ihr gewonnen habt, denn eine Tour ist zwar schön, aber vielleicht hättet ihr Dinge zu sehen bekommen, die dich nicht so sehr beeindruckt haben. Die Fotos sind toll. Danke für deinen kleinen Einblick
    GLG,
    Mel

  11. Huhu,
    schade, dass der Trip anfangs nur Abzocke war… ich persönlich mag Paris nicht so.. ich mag aber den Montmatre sehr, besonders wenn es abends dunkel wird 😉

    Liebe Grüße,
    Lisa

  12. Jetzt will ich auch nach Paris, ich war da noch nie! 🙁
    Schöner Post, schöne Zeit dort!

    Liebe Grüße vom Kommentiermarathon,
    Sanny von Bücherpfoten

  13. Sehr schöne Fotos. Zumindest die Innenstadt von Paris zu Fuß zu durchlaufen kann ich bei schönem Wetter auch nur empfehlen, denn auf diese Weise sieht man zum einen viel mehr von der Stadt als wenn man ständig mit der Métro fährt und zum anderen macht das Sightseeing in Ruhe auch viel mehr Spaß. Gerade zu besteimmten Tageszeiten ist es in der Métro nämlich schon recht voll und hektisch. Man kommt zu Fuß auch an so vielen Parks vorbei, in denen man sich ausruhen kann und es gibt eigentlich keinen Grund, von einer Sehenswürdigkeit zur anderen zu rasen. Da kann man genausogut zu einem späteren Zeitpunkt wieder nach Paris reisen und weitere Sehenswürdigkeiten in Ruhe besichtigen. Im Grunde muss es auch jeder selbst für sich entscheiden, aber ich für meinen Teil mag es, wenn ich an einem neuen Ort nicht unter Zeitdruck bin.

  14. Also uns hats Spaß gemacht so 🙂 war zwar doch anstrengend, aber auch wesentlich schöner.

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