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Safari’s Sanctuary

Hallo ihr Lieben,

heute dachte ich mir, ich zeige euch mal, wo ich 2 der schönsten Jahre meines Lebens verbracht habe.
Und zwar bei Safari’s Sanctuary in Broken Arrow, Oklahoma.
Meine Arbeit dort war komplett auf freiwilliger Basis und bestand aus dem Zubereiten des Futters für die 200+ Tiere, das Verteilen des Futters und am Wochenende auch aus den Touren für die Parkbesucher. Außerdem kamen Reperaturen an Gehegen oder dem zu vermietendem Haus dazu.

Auffangstation für misshandelte exotische Tiere

Jeder Bewohner hatte so eine Eigenarten. So essen die Affen nur Gemüse und Obst, im Winter sehr gerne auch mal Oatmeal (also warmen Haferbrei). Die Schlangen bevorzugen frisch getötete Mäuse (ja, auch das war meine Aufgabe… Mäuse aus dem Käfig holen und töten). Fennec Füchse essen Hundefutter und Maden als Snack. Ekel vorprogrammiert, wenn ihr mich fragt. Die Vögel attackieren einen gerne mal, wenn man füttert oder man bekommt ein Lachkonzert der Kookaburras. Zu meinen liebsten Aufgaben gehörte allerdings das Füttern der 

. Die bekommen natürlich Fleisch. Meistens gefroren, also muss vorher die Axt gesprungen werden, damit auch jeder ein 10kg Stück Fleisch vor sich hat. 

Wenn ihr nun weiter lest, bekommt ihr auch Bilder und genauere Erklärungen zu den Tieren.

Den Anfang macht Honey, eine ältere bengalische Tiger Dame. Sie und ihre Schwester Katie leben in einem Gehege zusammen. 

            
Als nächstes haben wir Rocky, den Liger. Jetzt denkt ihr bestimmt, ich verarsche euch, denn Liger ist nur den wenigstens ein Begriff. Ein Liger ist eine Mischung aus Löwe und Tiger. Rocky hat eine Schulterhöhe von 1.35m. Leider heißt das auch, das sein Herz viel zu klein ist für seine Körpergröße. Das er heute, mit 12 Jahren noch lebt, ist nicht normal. Ligers sterben normalerweise noch vor dem Alter von 10 Jahren.


Hier haben wir Jade. Auch sie teilt sich ein Gehege mit ihrer Schwester (Foto weiter unten). Jade ist ein sibirischer Tiger. Sie und ihre Schwester wurden aus einer Zuchtstation für Tiger gerettet und sie schielt leicht. 

           

Das hier ist der Kuscheltiger Jazmine, Jade’s Schwester. 


Hier haben wir Serval-Kater Ceasar. Er fasst sehr sehr langsam Vertrauen und auch zu den meisten Mitarbeitern des Parks, hat er kein Vertrauen. Er wurde als Hauskatze gehalten. 


Als nächstes kommen wir zu Penny, der kleinen Cappuchin Dame. Sie wurde ebenfalls als Haustier gehalten, was natürlich nicht funktioniert hat. Sie ist sehr zutraulich, braucht Körpernähe und liebt Pepsi und Süßigkeiten, die sie nur zu gerne von Besuchern des Parks stiehlt.


Auf meinen Schultern hier befindet sich Rascal, eine der zahlreichen Lemuren des Parks. Safari’s züchtet Lemuren, damit deren Bestand aufgebessert werden kann.


Hier seht ihr mein Baby Bella. Sie ist eine Königspython und hat ihr letztes Lebensjahr bei uns zu Hause verbracht.


Darf ich vorstellen: Aziza das aufmüpfige Caracal Weibchen, das mit der Flasche von uns aufgezogen wurde.


Das war es nun erst ein Mal. Ich denke, ich habe euch jede Menge der Bewohner vorgestellt. Bei 200+ Tieren kann man gut und gerne den Überblick verlieren. Bis heute kenne ich nicht alle Namen der 9 Hängebauchschweine oder der 20 Hühner. 

Ich hoffe ihr merkt nun, dass man solche Tiere nicht unbedingt als Haustier halten sollte. Vorallem aber bitte keine Wildkatzen jeglicher Art!

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2 Comments

  1. Ich finde es schön wenn man Tieren hilft 🙂 Zwei Jahre sind eine lange Zeit. Da hast du bestimmt viele verschiedene Erfahrungen und Eindrücke gewinnen können. Warst du dort ganz alleine?

    Liebe Grüße

  2. Was heißt allein? Es waren die beiden Besitzer und 15 reguläre freiwillige Mitarbeiter ^^ Immer wechselnd zwar, aber alleine war ich nicht wirklich. Außerdem war mein Mann noch da und meine Amerikanische Familie.

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