Wer in Fields of Mistria das Museum komplettieren will, braucht vor allem eines: Geduld. Die fehlenden Ausstellungsstücke tauchen nämlich selten genau dann auf, wenn man sie gerade sucht. Mal fehlt ein Fisch aus einer bestimmten Jahreszeit, dann ist es ein Käfer, der nur zu einer bestimmten Uhrzeit auftaucht, oder ein Artefakt, das einfach nicht dort liegen will, wo man es vermutet.

Das Museum ist in vier Bereiche aufgeteilt: Archäologie, Fische, Flora und Insekten. Für jeden Bereich gibt es eigene Sammlungen, die ihr nach und nach vervollständigen könnt.

Archäologie

Für den Archäologie-Bereich müsst ihr euch vor allem mit Schaufel und Spitzhacke bewaffnen. Überall in Mistria gibt es Stellen, an denen ihr graben könnt. Auch in den Minen könnt ihr auf interessante Funde stoßen.

Das Gemeine daran? Viele der Sachen, die ihr findet, sehen zunächst nach völligem Schrott aus. Ein altes Stück Keramik oder irgendein kleines Relikt landet deshalb schnell im Verkaufsmenü. Wenn ihr ein Fundstück zum ersten Mal bekommt, würde ich trotzdem kurz nachsehen, ob es im Museum gebraucht wird.

Gerade am Anfang ist das nicht ganz unwichtig. Geld braucht man zwar ständig, aber ein seltenes Artefakt später wiederzufinden, kann deutlich länger dauern.

Die Ausgrabungsstellen solltet ihr deshalb nicht komplett ignorieren. Wenn ihr ohnehin unterwegs seid, nehmt euch die paar Sekunden und schaut nach, ob dort etwas zu holen ist. Viel mehr Aufwand ist es eigentlich nicht.

Fische

Beim Fisch-Bereich wird es etwas aufwendiger. Hier reicht es nicht, einfach eine Angel zu nehmen und so lange zu angeln, bis irgendwann alles im Museum steht.

Welche Fische ihr bekommt, hängt unter anderem von Jahreszeit, Ort und Tageszeit ab. Dadurch kann ein fehlender Fisch ziemlich nervig werden. Vor allem dann, wenn ihr erst im Winter feststellt, dass euch noch ein Exemplar aus dem Frühling fehlt.

Deshalb lohnt es sich, beim Angeln ein bisschen Abwechslung reinzubringen. Nicht immer am selben Gewässer stehen bleiben, sondern ruhig verschiedene Stellen ausprobieren. Wenn ihr gerade einen bestimmten Fisch sucht, solltet ihr außerdem darauf achten, wann er überhaupt auftaucht.

Ein kleiner Nebeneffekt? Ihr verdient beim Angeln gleichzeitig Geld. Ganz umsonst ist die Suche nach dem letzten Museumsfisch also nicht. Später kommen außerdem die legendären Fische dazu. Die sind noch einmal eine eigene Nummer und gehören definitiv zu den Dingen, für die man etwas mehr Geduld mitbringen sollte. Da habe ich noch keine Erfahrung mit.

Flora

Der Flora-Bereich ist vermutlich derjenige, den ihr am ehesten nebenbei füllt. In Mistria wachsen überall Pflanzen und Blumen, die ihr einsammeln könnt. Dazu kommen die verschiedenen Feldfrüchte. Vieles davon findet ihr automatisch, solange ihr nicht komplett an allem vorbeilauft.

Gerade bei saisonalen Pflanzen würde ich allerdings darauf achten, neue Sachen nicht sofort zu verkaufen. Wenn ihr im Frühling eine neue Blume findet, schaut lieber einmal nach, ob sie für eine Museumssammlung benötigt wird.

Bei den Feldfrüchten ist es ähnlich. Ihr müsst natürlich nicht jede Pflanze auf eurer Farm anbauen. Ein bisschen Abwechslung kann aber nicht schaden. Wenn ihr sowieso neue Samen freischaltet, könnt ihr ruhig mal etwas anderes ausprobieren, statt immer nur die Pflanzen mit dem höchsten Gewinn anzubauen.

Der Vorteil an diesem Bereich? Sobald ihr ohnehin auf dem Weg durch Mistria seid, könnt ihr vieles einfach einsammeln. Dafür extra einen kompletten Tag einzuplanen, ist meistens nicht nötig.

Insekten

Der Insekten-Bereich kann ziemlich schnell zur Suche nach einem ganz bestimmten Tier werden. Mit dem Kescher seid ihr unterwegs und fangt alles, was euch vor die Nase kommt. Das funktioniert am Anfang auch ganz gut. Irgendwann bleiben aber ein paar Exemplare übrig, die sich deutlich weniger kooperativ zeigen.

Insekten sind teilweise an bestimmte Zeiten, Jahreszeiten und Orte gebunden. Wenn euch also ein Käfer fehlt, der tagsüber auftaucht, bringt es wenig, nachts durch Mistria zu laufen und auf Glück zu hoffen.

Am besten schaut ihr zunächst, wann und wo das gesuchte Tier auftaucht. Danach heißt es warten und die Augen offen halten.

Das Sammeln lässt sich gut mit anderen Aufgaben verbinden. Beim Holzfällen kurz nach Insekten schauen, auf dem Weg zur Mine den Kescher einpacken oder beim Pflanzensammeln nebenbei ein paar Käfer mitnehmen. So kommt mit der Zeit einiges zusammen, ohne dass ihr ständig nur auf Insektenjagd seid.

So wird das Museum schneller voll

Wenn ihr das Museum komplettieren wollt, solltet ihr euch vor allem angewöhnen, neue Gegenstände nicht sofort zu verkaufen. Das gilt besonders für Dinge, die ihr nur selten bekommt. Ansonsten hilft es, ein bisschen nach Jahreszeiten zu spielen. Im Frühling beispielsweise gezielt darauf achten, welche Fische, Pflanzen und Insekten verfügbar sind. So müsst ihr euch später nicht ärgern, weil euch ausgerechnet ein saisonales Objekt fehlt.

Bei den Museums-Sammlungen lohnt sich außerdem ein regelmäßiger Blick auf euren Fortschritt. Dadurch seht ihr schnell, welcher Bereich gerade fast fertig ist und wo noch einiges fehlt.

Komplettieren müsst ihr natürlich nicht alles auf einmal. Ein großer Teil der Sammlung ergibt sich ohnehin aus dem normalen Spielen. Ihr geht angeln, weil ihr Geld braucht, findet dabei einen neuen Fisch und spendet ihn. Lauft zur Mine und nehmt unterwegs eine Blume mit. Ihr grabt nach Ressourcen und bekommt plötzlich ein Artefakt.

So füllt sich das Museum Stück für Stück.

Und genau deshalb würde ich die Sammlung auch nicht zu sehr erzwingen. Wenn am Ende nur noch ein einziges Objekt fehlt, könnt ihr immer noch gezielt danach suchen. Bis dahin gibt es in Mistria genug andere Dinge zu tun.

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