
Mein Name ist Lucy und ich habe einen Traum.
Mein eigenes Café, mit gutem Kaffee, leckeren Snacks und zufriedenen Gästen. KOPI eben. Aber wie erreicht man das, wenn man absolut kein Geld hat und tollpatschig daher kommt? Ganz einfach. Ein Lächeln wird es richten. Dazu natürlich noch ein Teppich mitten im Park, ein Grill und Filterkaffee.
Der erste Tag startet mit einer Schlange vor meinen chaotisch aufgestellten Tischen und dem Kessel. Dann geht alles schnell. Die Gäste haben wünsche und die Geduld sinkt mit jeder Sekunde. Hier ein Donut, da ein nicht so guter Kaffee. Wo ist meine Milch und wie brate ich einen Burger ohne ihn zu verbrennen? Hoffentlich merkt der Kunde nicht, dass er mehr als nur gut gebraten ist. Verkohlt trifft es eher. Aber ich überlebe den Tag, stolpere nur selten. Pures Chaos zeigt sich auf meinem Teppich, da ich doch ganz schön viele Fehler gemacht habe. So geht es die nächsten Wochen weiter.

Der Start in den Kaffeesturm – Einbruch, nicht Einstieg
Nun kann ich mir ein Haus leisten. Das ging überraschend schnell. Meine Küche wird mit einem Fenster ausgestattet und Tada! Wir haben ein Küchen-Café und sogar eine Espressomaschine. Das heißt nun endlich guter Kaffee. Aber wieso sollte ich es mir so einfach machen? Lieber doch noch frisch gepresste Säfte und Croissants in den Mix bringen. Natürlich. Weil ich ja auch backen kann. Es scheint aber zu funktionieren. Auch wenn alle Tische voll sind mit meinen Fehlern. Eine Mülltonne wäre vielleicht nett gewesen, aber naja. Meine Gäste bekommen das, was ich hier fabriziere einfach so und haben nicht zu meckern. Das Lächeln richtet, oder nicht?
Mein Herz rast, die Augen huschen zwischen Espressomaschine, Herd und Tresen. Jedes Element ist im Verfall begriffen, als ob die Küche sich selbst zerstören wollte. Doch genau darin liegt die Magie. Der Spontane Reiz, auf jede noch so unerwartete Situation mit improvisatorischer Eleganz zu reagieren. Ich jongliere mit Zutaten, vergesse die Milch im Tee und trotz allem sammele ich einen Stern nach dem nächsten.

Chaos als Bühne – Co-op in Perfektion
Natürlich schaffe ich das alles nicht alleine. Kai, mein Partner in Crime muss helfen und ich glaube das war eventuell ein Fehler. Jetzt ist das Küchen-Chaos perfekt und die Organisation fiegt aus dem Fenster. Jedenfalls glaubte ich, dass ich Organisation hatte. Anscheinend nicht. Wir stolpern über unsere Füße, bedienen den selben Gast lieber zusammen und verärgern hier und da den nächsten Gast.
Es ist, als choreografiere ich ein Ballett aus Essen, Tassen und Timing. Hier wird das Wort Balance plötzlich zur Herausforderung. Wer macht was und was verbrennt oder wird falsch zusammen gestellt? Und trotzdem lachen wir. Denn KOPI versteht, dass Fun gleichbedeutend mit Kontrollverlust sein kann. Ein falscher Knopf, ein zu hastiger Handgriff und das Café verwandelt sich in ein mehr oder weniger organisiertes Etwas.

Wenn Kaffeeträume zu Turbulenzen werden
Je mehr ich mich entwickele und je weiter ich komme, desto schwerer mache ich es mir. Meine Nerven liegen blank, aber ich will mehr Geld, mehr Locations. Dafür brauche ich mehr Rezepte und neue Ideen. Egal ob alleine oder zu zweit. Immer weiter Lächeln und alles dahin stellen, wo es Platz findet. Die Gäste warten länger als sie sollten, aber das ist egal. Es ist mittlerweile ein lebendiger Organismus voller Abenteuer und Kochkunst. Improvisation ist ab sofort mein zweiter Vorname und Jongleur mein neuer Titel. Hier ein Kaffee, da ein Eiswasser und vielleicht doch noch die Ramen. Jeder neue Gast hält eine Überraschung für mich bereit und dieser stelle ich mir nur sehr gerne. Kritik wird keine angenommen, denn ich kann das!

Chaosreiches Fazit
KOPI heißt Chaos pur. Nicht nur im Co-op Modus sondern auch alleine. Jedes Level bringt euch etwas Neues, dass ihr nicht erwartet hättet. Ihr lernt immer mehr dazu, schaltet mehr frei und wundert euch, wie ihr den Tag unter so viel Stress meistert. KOPI heißt eine Quelle der Improvisation, des Lachens und der vielleicht absurdesten Kaffee-Choreographie zu sein. Jeder Schuss Espresso, jedes noch so verrückte Essen und Extra. Es fordert und beflügelt zu gleich. Dieses Spiel ist ein wahrer Rausch bei dem jede Zutat, jede Bestellung und jeder neue Karte zu einem lebendigen Teil wird. Wir sind hier nicht die Herrscher, sondern der Tänzer im kreativen Chaos.