Rezension

Guillaume Musso – Die junge Frau und die Nacht

Nur auf Drängen seines besten Freundes Maxime kehrt der erfolgreiche Schriftsteller Thomas anlässlich einer Jubiläumsfeier ihrer alten Schule aus den USA in seine französische Heimatstadt Antibes zurück – an den Ort, an dem vor fünfundzwanzig Jahren Vinca, seine große Liebe, spurlos verschwand. Damals beging Thomas mit Maximes Hilfe aus Liebe und Verzweiflung ein grausames Verbrechen. Nun droht die Vergangenheit sie einzuholen, denn jemand ist hinter ihr Geheimnis gekommen und will nur eines: Rache. Um sich und ihre Familien zu schützen, müssen Thomas und Maxime herausfinden, warum Vinca damals das Internatsgelände verließ. Doch je näher sie der Wahrheit kommen, desto größer wird die Gefahr …

Französischer Meister der Krimis – Guillaume Musso

Normalerweise ist es bei mir ja so, dass ich mich ungerne an neue Autoren wage, von denen ich noch nichts gelesen habe. Besonders im Bereich Krimi und Thriller. Guillaume Musso ist allerdings ein sehr berühmter französischer Schriftsteller und das Cover, dass der Piperverlag hier gewählt hat, versprüht schon ein Gefühl von purer Dunkelheit und vielen Geheimnissen. Das hat mich einfach unheimlich neugierig gemacht.

Wir lernen am Anfang Thomas kennen, der für ein Klassentreffen erneut in die USA zurückkehren soll. Hier fängt es schon mal an. Thomas erinnert sich an diese für ihn recht dunkle Zeit, denn seine damalige große Liebe Vinca ist dort mit 19 Jahren verschwunden. Aufgeklärt wurde dies nie. Auch bei dieser Reise verläuft nicht alles so, wie Thomas es gerne gehabt hätte und so nimmt Musso den Leser mit in die Vergangenheit und erzählt in einem spannenden Schreibstil die Geschichte von Thomas.

Die Figuren im Buch waren mir allesamt sehr sympathisch. Ich konnte mich zwar nicht zu 100% in Thomas reinversetzen, weil ich eben nie eine solche Erfahrung gemacht habe, allerdings hat der Autor das alles sehr gut beschrieben. Ich glaube darin liegt das Phänomen rund um Musso Bücher. Er kann einfach wahnsinnig gut schreiben und die Spannung zieht sich so von Seite zu Seite. Trotz einer Länge von 400 Seiten, fühlte es sich an, als hätte ich das Buch innerhalb kürzester Zeit beendet. Es war gar nicht so leicht es abends immer wieder weg zu legen, weil man irgendwann schlafen muss.

Dafür das es mein erster Musso war, war ich mehr als begeistert und werde mir nun mal die restlichen Bücher von ihm anschauen. Kennt ihr Musso schon?

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