Rezension

Schau mir in die Augen, Audrey – Sophie Kinsella

Schau mir in die Augen, Audrey

Originaltitel: Finding Audrey
Originalverlag: Penguin, UK
Aus dem Englischen von Anja Galić 
DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Ab 12 Jahren
Paperback, Klappenbroschur, 384 Seiten13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-17148-6
€ 14,99 [D] € 15,50 [A] CHF 20,50 * (* empf. VK-Preis) 

Verlag: cbj
Erscheinungstermin: 20. Juli 2015 







Audrey ist anders. Sie hat eine schlimme Zeit hinter sich und versteckt sich seitdem lieber hinter einer Sonnenbrille und in ihrem abgedunkelten Zimmer. Mit anderen Menschen reden findet sie furchtbar und es lässt sie sogar gut und gerne mal in einer Panikattacke zusammen brechen. Bis eines Tages Linus einen Weg findet, sie zu erreichen. 

Sophie Kinsella ist eine der Autorinen, die mich dazu gebracht haben, mehr zu lesen. Ich habe damals irgendwann in Oklahoma eins ihrer Bücher gekauft und verschlungen. So ist es auch bei diesem Buch hier. Sie hat wieder mal ein Buch geschrieben, dass mich in seinen Bann gezogen hat. Außerdem behandelt sie ein Thema, dass mir sehr nahe liegt. Mobbing. Es wird zwar nie genau gesagt, was Audrey passiert ist, aber man erkennt es an den wenigen Erklärungen. Ich wurde ebenfalls in der Schulzeit gemobbt. Mir ging es nie so schlecht wie Audrey, aber ich verstehe, wieso sie lieber eine Sonnenbrille trägt und sich zu Hause einschließt. Solche Tage habe ich auch durch gemacht.

Sophie Kinsella versteht es, einem Charakter das gewisse Etwas einzuhauchen. So passiert das hier mit allen Charakteren und nicht nur mit ihrer Protagonistin. Jeder hat seine guten und schlechten Seiten und man kommt sich vor, als würde mal Teil dieser etwas seltsamen Familie werden. Es ist als würde man die Tür  zu einem neuen zu Hause öffnen und das ist das, was ich mir von so einem Roman erhoffe. 




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